Geburt Mariä, Berlin KuKa, KdZ 7 recto

Aus Dürer Tintenanalyse
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KdZ 07.jpg
Sujet: Geburt Mariä (recto) / Skizzen zu Kreuzigung (verso)
Sammlung, Inv.Nr.: Berlin, Kupferstichkabinett, KdZ 7 (r)
Datierung (Forschungsstand): 1502-04
Verso:  ?
Beischriften, Monogramm, Datierung: "2 kze"; "AD"
Wasserzeichen: konnte nicht geprüft werden
Technik (Forschungsstand): Tinte
Bemerkungen:  ?
Standardliteratur: Strauss 1502/22; Winkler 292; Anzelewsky/Mielke 1984, Nr. 38r, 38v

Inhaltsverzeichnis

Zur Zeichnung

  • Die Darstellung der Mariengeburt gilt als erste, erhaltene Entwurfsskizze zum Holzschnitt aus dem Marienleben um 1503 (B. 80). Von freier Hand entstand die Komposition aus Linien und Lagen von Parallelschraffuren, welche räumliche Gefüge entstehen lassen. Die prinzipielle Anordnung eines tonnengewölbten Innenraums ist im Holzschnitt beibehalten.
  • Im kleineren Maßstab finden sich auf dem verso dicht nebeneinander zwei Szenen zu Christi Kreuzigung: Der Essigschwamm wird dem Gottessohn an die Lippen gehalten und die Kreuzabnahme. Sie werden in Zusammenhang mit dem Kalvarienberg des schlichten Holzwerks (B. 59) stehen. Uneinig ist sich die Forschung über eine frühere Datierung gegenüber dem recto. Es steht zu vermuten, dass der Entwurfsprozess für beide Druckgraphiken parallel stattfand und mitunter von der Anfertigung anderer Werke unterbrochen wurde.

Kunsthistorische Diskussion

  • Eser-Notizen 2010: Rückseite: Vorzeichnung zum Kalvarienberg im schlichten Holzwerk, wenn Tinten identisch so Dürer arbeitet gleichzeitig an den Entwürfen für das schlichte Holzwerk und dem Marienleben.

Kunsthistorische Fragen an die Tinte

  • Tinte recto/verso tatsächlich identisch?
  • Beischriften (oben „2 kze“, unten Monogramm) identische Tinte?
  • Zeichenprozess „sich frei zeichnend“ von links („Möbel“) nach rechts („Trinkerin“) durch unterschiedliche Tinten bestätigt?


Wasserzeichen

  • Strauss macht unter 1502/22 die Angabe: "no watermark", was nicht überprüft werden konnte.


Fazit der Untersuchungen

Untersuchung aus konservatorischen Gründen nicht möglich


Conclusion

An examination of this work was not possible for conservational reasons.


Anmerkungen


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