Eremiten, Nürnberg, GNM, Graph.Slg Hz 5133

Aus Dürer Tintenanalyse
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Nuernberg GNM Antonius Paulus Zeichnung recto.jpg
Sujet: Eremiten (recto)
Sammlung, Inv.Nr.: Nürnberg, GNM, Graph.Slg Hz 5133
Datierung (Forschungsstand): 1502-04
Verso: Landsknecht (verso)
Beischriften, Monogramm, Datierung: "Dz ist die erst Fisierung zu seine gedankh gewest."
Wasserzeichen: konnte nicht geprüft werden
Technik (Forschungsstand): Tinte
Bemerkungen:  ?
Standardliteratur: Winkler 183; Strauss 1504/3; Zink 48; AK Nürnberg 2012, Nr. 180

Inhaltsverzeichnis

Zur Zeichnung

Die Zeichnung bereitet einen Holzschnitt Dürers zum gleichen Thema vor, der zum sogenannten "Schlechten" Holzwerk gehört (Schoch/Mende/Scherbaum, II, Nr. 136) und um 1503/04 datiert wird. Daraus ergibt sich die etablierte Datierung der Zeichnung. Ein weiterer Entwurf für den Holzschnitt wird in Berlin aufbewahrt (Kupferstichkabinett, KdZ 3867).

Die Rückseite zeigt einen Landsknecht.

Kunsthistorische Fragen an Tinte und Papier

  • Verhältnis Tinten Vorder- und Rückseite
  • Korrekturtinte Antoniuskopf, dessen Kopfneigung variiert
  • Beschriftungstinten
  • Korrekturtinten Landsknecht (Rückseite)
  • Verhältnis Tinte zur Tinte der Berliner Vorzeichnung für denselben Holzschnitt


Fazit

Die in der Zeichnung (Messung 1-4. Messungsanzahl war aus konservatorischen Gründen auf vier Punkte beschränkt) gemessenen Partien weisen derart unterschiedliche Zusammensetzungen auf, dass es sich um vier unterschiedliche Tinten handeln muss. Möglicherweise lassen sie sich unterschiedlichen Entwurfs- und Ausführungsstadien zuordnen, was erst durch zusätzliche Messungen verifiziert werden könnte.

Die Beschriftungstinten (Messung 5 und 6) unterscheiden sich erwartungsgemäß sowohl voneinander wie von den Zeichnungstinten.

Beziehungen zu den Tinten des verso bestehen nicht.



Conclusion

For conservational reasons, measurements performed on this drawing were limited to four points. All four measurements taken revealed dramatically different compositions. So it is clear that four different inks were used in these areas. It is possible that they represent different stages of conception and/or composition, but this could only be verified through additional examination.

As expected, the two different inks used in the inscriptions (Measurements 5 and 6) are also different than those used in the drawing.

All these recto inks have no relationship to those used on the verso side of the page (Landsknecht).




Anmerkungen


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